Turbo Levo FSR Comp 6Fattie

Grenzenlose Leichtigkeit

Das neue Testbike ist da: Specialized Turbo Levo FSR Comp 6Fattie

Turbo Levo

Wie aus dem Fahrbericht des Expert Modells zu entnehmen, gilt das Levo unbestritten als eines der derzeit besten E-MTB's am Markt.

Und so wäre es eigentlich unnötig, sich zu so einem ausgezeichneten Bike zu äußern. Wird es international doch von allen Seiten nur mit Lob überhäuft und ist auch bereits ausverkauft*.

Da dieses Bike in seiner Leichtigkeit aber solch ein Freudenspender ist, tue ich es dennoch. Heute sogar etwas ausführlicher als sonst. Aufgeteilt in:
  • Vergleich der Fahreigenschaften Turbo Levo 6Fattie vs. 29er Enduro 
  • Technik & Mission Control App (Motortuning)
  • Extrem-Singletrail-Test am Pfad
  • Abgefahren - Reifen & Bremsen
  • Alles hat ein Ende ... Wie rollt es ohne Unterstützung?
  • Preisfrage

Teil I - Turbo Levo 6Fattie vs. 29er Enduro

29er Enduro & Turbo Levo 6Fattie

Wie alle anderen Test-Bikes auch, muss das Levo gegen eine stark gefahrene Enduro antreten. 'Stark' definiert sich im vorliegenden Fall aus dem Verhältnis zwischen Kondition und Fahrtechnik (eines reinen Freizeitfahrerohne Bikeparkerfahrung - welches übrigens auch meinem Profil entspricht). Beide Parameter durch strava (GPS-) verifiziert, isse klar.

Turbo Levo comp im Wald

Wer die Geometrien vergleicht stellt fest, dass das Levo sowie die aktuellen Stumpis der Enduro "angeglichen" wurden. Specialized weiß schon warum; ist doch die Enduro eines der potentesten MTBs auf dem Planeten. 

Was bringt die 6Fattie Bereifung? Specialized sagt:

29er vs. 6Fattie

Ich sage: man spürt die Mehrtraktion deutlich. Durch den niedrigen Luftdruck schluckt die 6Fattie Bereifung kleinere Unebenheiten/Hindernisse kommentarlos weg, wo bei herkömlichen Bikes die Federung aktiv werden muss. Ich liebe diesen Luftkissenboot-Effekt, weil er unglaublich viel zur Sicherheit beiträgt:

Bergauf hast du immer genug Grip und brauchst ein durchdrehendes Hinterrad wirklich nur in Extremsituationen fürchten. Wie ich eine solche definiere, erfährst du im dritten Teil dieses Testberichts.

Bergab schluckt das 6Fattie im direkten Vergleich mit einem 29er extrem viel an kleinen Wurzeln und Steinen - ohne das diese sich am Lenker bemerkbar machen würden. Das gibt auf der einen Seite natürlich Sicherheit, verführt auf der anderen Seite aber auch "einfach mal stehen zu lassen" und Vollgas zu fahren.

 strava KOM

In einem schnellen S0 Flowtrail war ich (ohne es darauf anzulegen und somit mit noch genug Sicherheitsmarge) mit dem Levo auf Anhieb KOM (strava Titel für den Schnellsten in einem Segment). Ich schreibe das dazu, um zu zeigen, dass das Teil nicht nur gefühlt, sondern auch objektiv verdammt schnell ist!

Nicht nur schnell, sondern auch sehr handlich war es durch die Spitzkehren der Wolfsschlucht zu fahren.

Turbo Levo zusammen mit der 29er Enduro in der Wolfsschlucht

Wenn ich sage, dass das Turbo Levo das erste Bike überhaupt ist, mit dem ich die Enduro jagen und schlagen kann, dann wird daraus hoffentlich ersichtlich, wie überaus potent dieses E-MTB im direkten Vergleich ist: Das Levo kann alles was eine Enduro auch kann PUNKT Besser geht nicht AUSRUFEZEICHEN

Spaß hatten wir wie die kleinen Kinder - und sahen hinterher auch so aus:

Fahrrad und Klamotten eingesaut

Teil II - Technik & Mission Control App (Motortuning)

Den technischen Teil beginnen wir mit dem im Rahmen integrierten Herzstück:

Informationen zum Akku des Specialized Turbo Levo FSR Comp 6Fattie

In den Akku integriert ist das s.g. Trail Display. Jede der 10 LEDs steht für jeweils 10% Akku-Ladestand und zeigen nach Wechsel der Unterstützungsstufe für wenige Sekunden ebenjene an. 

Fullyfahrer sind gewohnt, vor entsprechenden Trailabschnitten (blind) den Dämpfermodus zu verstellen. Genau so einfach gestaltet sich der Wechsel der Unterstützungsstufen per TastendruckDas Cockpit bleibt dadurch schön clean:

Specialiced Turbo Levo Cockpit

Seit Juni ist ein Drahtloser Modus-Schalter von Specialized lieferbar. Mit diesem kann man wie bei gewöhnlichen E-Bikes die Unterstützungsstufe am Lenker einstellen:

Specialized Turbo Levo Remote Anleitung

Weit darüber hinaus gehen die Interface-Optionen des in die Batterie integrierten Trail Displays:

● Volle Kontrolle über das Levo via Mission Control App.pdf für iOS & Android
● Jedes ANT+ Gerät zeigt den Ladestand der Batterie in %

UPDATE 07.10.2016 - Klick für Anleitung (.pdf) von SpecializedGarmin Connect IQ mit Turbo Levo koppeln Anleitung

 

UPDATE JULI 2018

Turbo Levo & Kenevo Tuning Apps

 
Die Batterie lässt sich ohne Weiteres im eingebauten Zustand aufladen: 
 
Ladegerät und Steckeraufnahme am Specialized Turbo Levo
 
Wer genau hinschaut, erkennt, dass der Akku mit einer Steckachse (6er Inbus) im Rahmen fixiert ist:
 
Akku des Turbo Levo mit Steckachse gesichert

Clever! So kann da auch nach längerer Zeit nichts rattern oder klappern. Was übrigens auch nicht im geringsten zum sehr leise (siehe Videos) agierenden Brose Motor passen würde.

Specialized Turbo Levo auf dem Pad bei Malsch

Der Brose Motor ist speziell für Specialized abgestimmt. Die nominelle Leistung liegt bei 250 Watt und das Maximum bei 530 Watt. Der bärenstarke Brose-Motor entwickelt dabei 90 Nm maximales Drehmoment! Nur mal so zum Vergleich: ein VW Up! 1.0 EcoFuel hat auch nicht mehr.

Einer der Vorzüge ggü. allen anderen E-Bikes liegt m.E. in der 100%-igen Anpassbarkeit des Bikes an die Vorlieben und Bedürfnisse des Fahrers:
 
Turbo Levo Mission Control App Einstellungen
 
Mit einem "Mach doch was du willst!" wäre das Wesentliche eigentlich auch schon auf den Punkt gebracht. Im folgenden Extremtest werde ich dennoch näher auf die Vorzüge dieser Wünsch-dir-was-App eingehen.
 

Teil III - Extremtest am Pfad

Die heutige Tour führt mich Richtung Malsch. Als bekennender Singletrail-Junkie komme ich am Eselspfad natürlich nicht vorbei:

Specialized Turbo Levo ausgangs Eselspfad bei Malsch

Die Anfahrt, über die mich ansonsten zu Tode langweilende Waldautobahn, verging mit 20% ECO Unterstützung sprichwörtlich wie im Flug. Diese unbezahlbare Leichtigkeit, wo man sich sonst nicht grad quälen aber schon etwas anstrengen muss, bereitet mir sehr große Freude

Ja, ja. Ich weiß: ohne große Mühe und Anstrengung vorwärts zu kommen gilt bei dem einen oder anderen gar als verpönt. Man(n) habe das Erreichte gefälligst hart zu erarbeiten. Pahh, lasst mich bloß mit euren Glaubenssätzen in Ruhe! Der Hedonist in mir will das E-Biken genießen - sonst nichts!

Aber jedem das Seine ... und so sei den jenen welchen gesagt: Ihr könnt das Bike auf den Punkt genau so einstellen, sodass es sich in ECO a) genau so schwer/leicht fährt wie euer normales Bike b) entsprechend nur so viel unterstützt wie der Schwächste deiner Gruppe Power an die Kette bringt. 

Unterwegs ... lernte ich ein Malscher Urgestein, den Herr Fischer kennen. Herr Fischer ist nicht nur der Erbauer der Brücke, sondern war auch 28 Jahre lang Wegewart beim örtlichen Wanderverein und hat vor 30 Jahren den Pfad wiederbelebt, den ich im Anschluss gedenke unter die Räder zu nehmen.

Ankunft am Pfad, der auf der Singletrail-Skala oben als S1 und unten als S3 klassifiziert ist. D.h. definitiv nichts für Anfänger!

Turbo Levo vorm unterem Einstieg zum Pfad bei Malsch

Auch wenn's auf den folgenden Fotos und Videos mal wieder vollkommen harmlos aussieht: der Pfad ist schon zu Fuß relativ mühsam und anstregendKein normaler Mensch/ Biker käme auf die Idee dort hoch fahren zu wollen! Die meisten Ottonormal-Biker werden schon froh sein heil runter zu kommen, bzw. würden das gar nicht erst versuchen. Aber mit dem Besten E-MTB unterm Hintern das man derzeit für Geld kaufen kann "MUSS" ich natürlich versuchen dort HOCH zu fahren.

An den Schlüsselstellen habe ich mir maximal drei Versuche gegönnt. Mehr ging aufgrund der extremen Anstrengung nicht. Eingestellt war das Levo mit 20% ECO - 50% TRAIL - 100% TURBO - Beschleunigungs-Sensibilität NORMAL. Gewogen habe ich inklusiv Ausrüstung knapp 100kg.

 

Los geht's ohne Probleme. Bei leichten Anstiegen reichen 20% vollkommen aus. 50% Unterstützung fühlen sich an wie Motorrad fahren und das macht dann definitiv keinen Spaß! 

Linienwahl... (die "Schnelle Linie" hat letztlich funktioniert)

In den steilen Abschnitten ist man um die 50% Unterstützung froh. Wobei ganz klar gesagt werden muss: Ohne Schweiß kein Preis! Das Levo zahlt nur Zins auf das was du reinsteckst.

Turbo Levo steiler Singletrail

Suchbild - finde das Levo:

Suchbild Turbo Levo im Pfad

Das dazugehörende Bewegtbild:

Alles nur eine Frage der Perspektive? Der nächster Abschnitt:

d'Pfad

Von Oben betrachtet:

D'Pfad Turbo Levo Test

50% TRAIL-Power sind in den steilen Abschnitten vollkommen ausreichend:

Natürlich, oder Gott sei Dank gibt es sowohl für den Fahrer als auch für das Bike auch Grenzen. An dieser Herausforderung hat der Fahrer seine Grenze gefunden: Ich bekam einfach nicht genug Schwung drauf.

Turbo Levo mit zu schwachem Fahrer

Am meisten gefreut hatte ich mich auf diese Treppe:

Turbo Levo vor einer steilen Natursteintreppe im Wald

Aber ich hatte wohl nicht genug Kraft ?!

Trotz der Schmach, an den zwei "Schlüsselstellen" gescheitert zu sein, genoss ich bei einem Vesper schweißgebadet mein Gipfelglück:

Frisch gestärkt ging's sodann an die Abfahrt, welche ich im nächsten Abschnitt beschreibe.

Teil IV - Reifen & Bremsen

Da ich den Pfad mit meinem eigenen Bike schon öfter runter gefahren bin, gestaltete sich die Abfahrt mit dem 6Fattie grundsätzlich komfortabel und entspannt.

Je weniger Luftdruck, desto besser! Einen Tubelessumbau habe ich bei Klaus Kastner bereits beantragt. Denn mit Schlauch ist die Gefahr sich einen Snakebite einzufangen bei um die 1 bar einfach zu hoch.

6Fattie Bereifung

Reifen sind eine Grundsatzfrage über die man sich herrlich streiten kann: Effizienz vs. Grip - Schwitzen vs. Bluten

Ich persönlich finde es schade, wenn das Potential eines Fahrrades durch den Reifen limitiert wird. Aber das ist nur ein Problem für diejenigen die regelmäßig tatsächlich auch am Limit fahren. Laut Aussage vom Specialized Vertreter und den Verkäufern sind die jeweiligen OEM-Reifen der MTBs für 90% der Kundschaft ausreichend. Abgehakt und so zu unterschreiben. 

Für mich persönlich sind Drücke >1,8bar (tubeless) am 29er unfahrbar weil das Bike über Steine und Wurzeln nicht so viel Haftung hat wie es haben könnte. Kurz: ich will Grip as much as possible - ganz einfach weil ich es hasse, wenn bergauf an technsichen Stellen das Hinterrad durchdreht und mir das Pedal das Schienbein malträtiert. So auch geschehen bei dieser Testfahrt. Ich gehöre somit eindeutig zu denjenigen, die bergauf durch das Mehrgewicht und Profil eines derberen Reifens lieber Schwitzen als bei die Haftung verlierenden Reifen zu Bluten.

 

Wer sich - so wie ich - bergab nur schwer beherrschen kann, der wird sich auch an der mangelnden Bremstraktion stören. Keine Frage: man kommt mit jedem Bike überall runter. Die Frage ist nur wie (souverän).  Meine bessere Hälfte z.B. fährt den Pfad auf ihrem Rumor mit Ground Controls vorne und hinten - ohne Probleme, aber halt auch lange nicht so schnell.

 

Um das Thema Reifen nun aber auf den Punkt zu bringen:  wenn dir am Steilhang die Kraft vor der Traktion ausgeht, dann fährst du den richtigen Hinterreifen • Wenn dir bergab öfters das Hinterrad blockiert, dann denke über einen adäquateren Hinterreifen nach • Wenn es dich öfter mal aus der Bahn wirft oder du bergab Unsicherheit verspürst, dann wechsle den Vorderreifen • Wenn dir vorgenannte Punkte nichts sagen, dann probier 'nen schnelleren Reifen.

Im Zusammenhang mit den Reifen ist die einstellbare Beschleunigungs-Sensibilität via App zu loben. Denn das regelbare, sehr sanfte Einsetzen der Unterstützung ist extrem hilfreich an technischen, ausgesetzten Stellen.

Wo andere E-Bikes relativ unsensibel mit dem Schub einsetzen und dadurch das Überqueren von Hindernissen erschweren (die Brücke in der Wolfsschlucht, zumal wenn nass, oder ein nasses Wurzelfeld seien hier als Bsp. genannt), da setzt der Schub des Levos ganz sanft und somit hervorragend dosierbar ein. Ein echter Pluspunkt für Biker die gerne auch technische Sachen fahren.

Bremsgriff SRAM Guide R

Wie bei den Reifen gilt auch bei den Bremsen: wer nichts Besseres kennt und dadurch keine besonderen Ansprüche hat, für den ist die Guide R voll und ganz ausreichend. Sie fühlt sich an wie eine XT und bremst gut.

Wer jedoch - wie ich an meinem Bike - eine RS (welche auch am Expert verbaut ist) gewohnt ist, der stellt nach einer längeren Abfahrt fest, dass die in der RS verbaute SwingLink™ Technologie nicht nur ein Marketingversprechen ist. Man muss tatsächlich weniger Bremskraft aufwenden und kommt nach längeren Abfahrten - übertrieben gesagt - ohne Krampf im Unterarm unten an. Auch sind die Unterschiede in der Dosierbarkeit tatsächlich erfahrbar. Kurz: ein Upgrade auf die RS lohnt sich.

UPDATE JUNI 2017: Mittlerweile hat sich die SRAM GUIDE RE einen guten Namen gemacht.

Die gute Nachricht: Man kann nichts vermissen wonach man kein Bedürfnis hat!

Teil V - Wie rollt es ohne Unterstützung?

Weil zwischen den zwei Touren (zusammen 61,8km & 1.430Hm) nicht genug Zeit zum vollständigen Wiederaufladen blieb, hatte ich die Gelegenheit das Levo auf den letzten 5km ohne Unterstützung zu fahren.

Die Überraschung: Es läuft mindestens genau so gut wie mein HR II bereiftes 111 welches 14,43kg wiegt.

Es lohnt sich also durchaus, sich in der Praxis mit dem Thema Reifen intensiver auseinander zu setzen. 

Preisfrage: Welches Specialized Turbo Levo kaufen?!

Die Turbo Levo Preise:

  • S-Works Turbo Levo FSR 6Fattie - € 8.999,-
  • Turbo Levo FSR EXPERT 6Fattie - € 6.499,-
  • Turbo Levo FSR Comp 6Fattie - € 4.999,-

Weil bereits das Expert selbst die ambitioniertesten Mountainbiker rundum glücklich macht, bleibt das S-Works beim folgenden Vergleich außen vor.

Austattung Vergleichstabelle Turbo Levo Comp vs. Expert

Was ich immer wieder gefragt werde: "Lohnt sich das?" Gemeint ist das Upgrade vom Comp zum Expert - immerhin eine Differenz von 1.500,- €uro. Ich antworte (unabhängig vom Preis): "Kommt darauf an was du damit vor hast!"

Wer überwiegend Forstwege und Singletrails fährttechnische Sachen aber nur selten bis gar nicht, dem reicht das Comp m.E. dicke. Gemessen an der Fahrfreude, ist es dann im Vergleich mit einem guten unmotorisierten Fully sogar recht preiswert.

Comp Tuningtipp: Die Schaltgenauigkeit kommt grundsätzlich aus dem Trigger. Der X1 Trigger des Experts kostet 83,-€ (abzüglich Inzahlungnahme des Originals). Eine Aufrüstung der Bremse auf die von mir hoch geschätzte Guide RS kostet auch nicht die Welt.

Wenn du auch gerne technische oder schnelle Sachen fährst, dann spürst du die exaktere Schaltung, das sensiblere Fahrwerk und die besser zu dosierende Bremse des Experts auf jeden Fall und wirst es lieben.

Mit dem Expert bist du zudem "fertig", wie es so schön heißt. Sprich: es gibt am Expert technisch absolut nichts Relevantes zu verbessern. Einfach nur draufsitzen und in jeder Hinsicht uneingeschränkt Spaß haben!

MUST HAVE: Um die schlotzige Endlostraktion und den Komfort bei minimalen Drücken auch bergab in vollen Zügen (sorgenfrei!) genießen zu können, ist ein Tubelessumbau obligatorisch.

Was ich (noch) nicht abschätzen kann, ist die Auswirkung der Akkukapazität: 460Wh COMP vs. 504Wh EXPERT. Die 504Wh reichen, laut Erfahrungswerten von Specialized, bei einem leichten Fahrer für ca. 1.200-1.500Hm. Mitte/ Ende August kommt das Expert Testbike, dann werde ich auf identischer Strecke vergleichen können.

*UPDATE - Die Liefersituation hat sich seit Juli deutlich gebessert.

Persönliche Schlussbemerkung

 

Als ich nach Malsch fuhr hatte ich ständig ein "Das ist das beste Bike das ich je fuhr" im Kopf. Dieser Eindruck hält gegenwärtig immer noch an ...

 

Die Tage danach hatte ich Muskelkater vom Nacken bis in die Waden wie schon lange nicht mehr.

 

gez. Konafahrer

 

Nachtrag: Als ich den Pfad ein paar Tage später mit meinem eigenen Bike nochmal runter bin, konnte ich es an manchen Stellen kaum fassen da mit dem Levo hoch gefahren zu sein. Meinen aufrichtigen Respekt Specialized, für dieses außergewöhnliche Bike!

UPDATE 07.07.2016: Gemessen am breiten Grinsen in den Trails nach wie vor eines der besten Bikes das ich je fuhr.

UPDATE 22.07.2016: Damit sich o.g. Grinsen einstellen kann, ist es immens wichtig das Levo optimal auf seine Bedürfnisse einzustellen! Gestern war ich auf dem Testbike mit etwas zuviel Luftdruck unterwegs und sofort ist die zuvor begeisternde Traktion und der Komfort beim Teufel und das Bike hüpft durch den Trail wie ein Flummi. Die 1,5bar auf der Hinterachse sind für schwere Fahrer das absolute Maximum.

Wenn du ein Smartphone besitzt, dann unbedingt die App installieren um die Unterschiede der Beschleunigungssensibilität praktisch erfahren zu können. Dies ist vor allem eine Empfehlung an all jene die grundsätzlich mit hoher Unterstützungsstufe unterwegs sind. 

UPDATE 27.07.2016: HIER gibt es künftig einen Alltagstest

UPDATE - Specialized Turbo Levo 2017

Es gibt gute Neuigkeiten: Das Levo Programm wird erweitert!

Für Tourenfahrer wird es 2017 zwei gefederte (FSR) 29er mit 120mm Federweg geben:

2017 Specialized Turbo Levo Short Travel Modelle

Turbo Levo FSR Short Travel 29 2017 Turbo Levo FSR ST Comp 29
€ 3.999,- Preis € 4.999,-
460 Wh Akku 460 Wh
SRAM DB5 Bremsen SRAM Guide R
Fox Float Performance Dämpfer Fox Float Performance 120mm
RockShox Revelation 120mm Gabel Fox 34 Performance 120mm
Roval Traverse 29mm Laufräder Roval Traverse 29mm
SRAM NX Schaltung SRAM GX

Die Jungs von ebike-mtb.com durften das ST Comp 29 schon fahren. Ihr Fazit klingt in meinen Ohren logisch.

Specialized Turbo Levo FSR 6Fattie für Einsteiger:

2017 Specialized Turbo Levo FSR CE 6FATTIE

Für 3.999,- €uro gibt es die gleiche technische Ausstattung wie beim o.g. Turbo Levo FSR Short Travel 29.

Bei den 6Fatties gibt es fürs Comp und Expert neue Farben:

2017 Specialized Turbo Levo FSR 6fattie Modellübersicht

Für die Damen wird es zwei 6Fattie Modelle geben. Das Comp mit einer YARI mit 140mm, und ein Short Travel mit einer 120mm REVELATION. Beide Bikes sind 29er kompatibel.

2017 Turbo Levo Women Modelle

 

Tipps und Hinweise von Specialized

Levo: Wann wird das erste Motor-Software-Update veröffentlicht?

Levo: Welche Modelle werden mit zusätzlichen Rahmen-Decals zum Aufkleben ausgeliefert?

Ändern der Übersetzung am Levo durch Wechsel des Kettenblatts

Mission Control App: Allgemeines Update, Eco-Wert auf "0", wann verfügbar?

Turbo Levo: Sind Modelle in Größe XXL geplant?

So nutze ich mein Turbo Levo optimal: Tipps und Hinweise

Levo: Display-Optionen

Levo: Reichweitenbeispiele

Levo: Warum gibt es keine Schiebehilfe?

Levo: Unterschied Men vs. Women Rahmen

Levo: Range Extender bzw. externer Zusatzakku

Akku Turbo Levo: 504 Wh statt 460 Wh

Levo: Batterie

Levo: Gewichte

Levo: Motor

Turbo Levo FSR - DAS E-MTB